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 5. Mai 2023   «Música brasileira» 

19.30 Uhr

 13. April 2024   «Barock im Spiegel» 

Das Finale des diesjährigen Confluence Musikfestes lässt spannende Verbindungen von barocken Formen in ganz neuem Gewand erklingen. Komponisten von Liszt bis Lutoslawski waren Meister darin, vergangene Klangwelten ohne Berührungsängste in Transkriptionen neu zu beleuchten. Es war für sie eine Möglichkeit, tief in ein Werk einzutauchen, aber auch die Komponisten, die sie besonders schätzten zu würdigen.

 

Der erste Teil des Abend wird ein hochspannendes musikalisches Erlebnis!  J.S. Bachs Meisterwerk, die berühmte Chaconne aus der Partita Nr. 2 für Violine solo erklingt nicht nur meisterhaft gespielt im Original, sondern wird auf faszinierende Weise gespiegelt und musikalisch gewürdigt. Der äusserst vielseitige Schweizer Pianist Simon Bucher ist ein Meister der Improvisation und verblüfft und begeistert mit seinem Können immer wieder ein breites Publikum. In einer einfühlsam, spontan entstehenden Musik zu Beginn des Konzertes nimmt er Bezug auf das Chaconne-Thema und rollt so gewissermassen den roten Teppich aus für Bachs Original.

 

Eine wohl einzigartige Erfahrung an diesem Abend wird die Gegenüberstellung des Originals mit der herausragenden Geigerin Vladyslava Luchenko und gleich darauf Ferruccio Busonis romantische Spiegelung sein, eine fulminante Klavier-Transkription von Bachs Chaconne gespielt von der weltbekannten japanischen Pianistin Yu Kosuge. Busoni behielt Bachs Ursprungswerk treu im Blick, während er versuchte, die Virtuosität und Harmonik geschickt auf das Tasteninstrument zu übertragen und zu erweitern. Es entstand ein Klaviersatz, der die Möglichkeiten des modernen Flügels in beeindruckender Weise ausnutzt.

 

Der zweite Teil des Abends beginnt nicht weniger faszinierend! Mit Sätzen aus Bachs wunderbarer Suite Nr. 3 für Violoncello solo gespielt von Pi-Chin Chien und der Spiegelung dieser Musik durch den improvisierenden Pianisten Simon Bucher erklingt ein spannender und einzigartiger Dialog; eine Zeit-Brücke vom Barock in die Gegenwart.*

 

Anschliessend erklingt das fulminante und energiegeladene «Concerto Grosso Nr. 1» des schweizerischen Komponisten Ernest Bloch. Eine mitreißende Synthese barocker Musiksprache mit farbenreicher Harmonik. Auf eine grossartige Interpretation darf man sich freuen: es spielen Vladyslava Luchenko (Violine), Yuka Tsuboi (Violine), Filip Michał Saffray (Viola), Pi-Chin Chien (Violoncello), Tashko Tasheff (Kontrabass) und Yu Kosuge (Klavier).

*Der ursprünglich geplante Programmpunkt mit der Tänzerin Poonam Shyam musste aus gesundheitlichen Gründen ersetzt werden.

19:30 Uhr

J.S.Bachs Meisterwerk, die Chaconne aus der Partita Nr. 2 für Violine solo erklingt nicht nur im Original mit der herausragenden Geigerin Vladyslava Luchenko, sondern auch gespiegelt in der selten vereint zu hörenden spannenden Gegenüberstellung mit Ferruccio Busonis grandioser Klavier-Transkription und der weltbekannten japanischen Pianistin Yu Kosuge. Den roten Teppich für Bachs Musik rollt der Ausnahmekönner der Improvisation, Pianist Simon Bucher, gleich zu Beginn des Konzertes aus; mit einer spontan entstehenden, Improvisation über das Chaconne-Thema. Ein faszinierendes Erlebnis!

Der zweite Teil beginnt nicht minder faszinierend mit einer Zeitbrücke vom Barock zur Gegenwart. Simon Bucher improvisiert in einem spannenden Dialog über Tanzsätze aus der 3. Suite für Violoncello solo von J.S. Bach gespielt von Pi-Chin ChienAnschliessend dann die fulminante Spiegelung barocker Musik mit dem energiegeladenen «Concerto Grosso Nr. 1» für Streichquintett und obligates Klavier des schweizerischen Komponisten Ernest Bloch.

1. Teil: Simon Bucher (Klavier) Improvisation über J.S. Bachs Chaconne aus der Partita Nr. 2

J.S. Bachs: Chaconne aus der Partita Nr. 2 für Violine solo  - Ferruccio Busoni: Chaconne in D Moll (Transkription aus der Partita Nr. 2 von J.S. Bach für Klavier solo)

2. Teil: J.S. Bach: Suite Nr. 3 für Violoncello solo mit Pi-Chin Chien, Violoncello in spontanem musikalischem Dialog mit Simon Bucher, Klavier.

Ernest Bloch: «Concerto Grosso Nr. 1» für Streicher und obligates Klavier

Vladyslava Luchenko (Violine), Yuka Tsuboi (Violine), Filip Michał Saffray (Viola), Pi-Chin Chien (Violoncello), Tashko Tasheff (Kontrabass) und Yu Kosuge (Klavier).

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