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 9. April 2026 «Klingendes Litauen» – Eine musikalische Hommage 
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Eugenijus Čiplys, Birbyn

 

Eugenijus Čiplys – einer der renommiertesten Birbynė-Spieler Litauens – studierte an der Litauischen Musik- und Theaterakademie bei Antanas Smolskus und ist seit über drei Jahrzehnten als Solist, Ensemblepartner, Pädagoge und Komponist tätig. 

Seine außergewöhnlichen Interpretationen traditioneller und moderner Musik auf litauischen Volksblasinstrumenten führten ihn zu Auftritten in ganz Europa, Nordamerika und Japan.

Čiplys ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Mehr als 50 seiner Aufnahmen wurden in Litauen, den USA, Deutschland und der Schweiz produziert.

Seit 2006 leitet er das Lied- und Tanzensemble der Universität Vilnius, mit dem er zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen errang. Zudem arbeitet er regelmäßig mit Barockensembles und zeitgenössischen Musikern zusammen und ist als Dirigent bei den großen litauischen Liederfesten präsent.

Mit seiner künstlerischen und pädagogischen Arbeit prägt Eugenijus Čiplys maßgeblich die Weiterentwicklung und Sichtbarkeit der litauischen traditionellen Instrumentalmusik.

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Greta Staponkutė-Rakau & Augustinas Rakauskas, Akkordeon 

 

Augustinas Rakauskas (Akkordeon) und Greta Staponkutė-Rakau (Viola) – studierten in Litauen und in der Schweiz (Lausanne). Mit ihrer außergewöhnlichen Besetzung Viola und Akkordeon begannen sie 2012 ein vielseitiges Repertoire aufzubauen, das von Barock und Klassik über Tango Nuevo bis hin zu zeitgenössischer Musik reicht.

 

Internationale Anerkennung erhielten sie u. a. durch 1. Preise beim Premio Internazionale di Castelfidardo (2017, Italien), beim Trophée Mondial (2017, Frankreich) sowie bei der Coupe Mondiale (2018, Litauen). Für ihre Leistungen wurden beide Musiker von der Präsidentin der Republik Litauen ausgezeichnet. Konzerttourneen führten das Duo durch viele europäische Städte (u. a. Lausanne, Genf, Sofia, Istanbul, Athen, Rom, Riga, Vilnius) sowie in die USA (Los Angeles, New York, Florida, New England).

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Sarah Kilchenmann, Violine

 

Sarah Kilchenmann begann ihr Violinstudium bei U. Romanato am Konservatorium Fribourg und setzte es bei Prof. Gyula Stuller sowie Prof. Christine Busch an der Musikhochschule Stuttgart fort, wo sie mit dem Solistendiplom abschloss. Sie wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Zweiten Preis beim Wettbewerb Junge Instrumentalisten in Piracicaba (Brasilien), und erhielt Stipendien der Friedl-Wald-Stiftung sowie der L-Bank.

 

Sie ist regelmäßig Gast in verschiedenen Kammerorchestern und beteiligt sich an Projekten, die von Barockmusik auf historischen Instrumenten bis zu genreübergreifenden Crossover-Produktionen am Theater reichen. Ihre besondere Leidenschaft gilt der Kammermusik. Seit 2005 ist sie Mitglied des international ausgezeichneten Galatea Quartetts (u. a. Concours de Genève, Osaka, Bordeaux). Zahlreiche Radio- und CD-Aufnahmen, ein ECHO Klassik, der Kulturförderpreis des Kantons Zürich sowie Konzertreisen in Europa und Asien zeugen von der erfolgreichen künstlerischen Tätigkeit des Ensembles.

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Vilma Zbinden, Klavier

 

Die Pianistin Vilma Zbinden war Dozentin an der Litauischen Akademie für Musik und Theater, Gastdozentin für Klavierensemblespiel an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart und am Conservatorio di Musica «G. Verdi» in Mailand. 

1999 schloss sie die Litauische Musikakademie (Klasse für Klavier und Klavierensemble bei Kęstutis Grybauskas) mit dem Magistergrad für Musik ab.

Vilma Zbinden ist Preisträgerin bei internationalen Wettbewerben für Klavierensembles. Sie konzertierte mit dem Litauischen Kammerorchester, dem Staatlichen Sinfonieorchester und dem M. K. Čiurlionis-Streichquartett. Vilma Zbinden war Mitglied des Pianistenquartettes von Professor Kęstutis Grybauskas, welches europaweit konzertierte.

Seit 2009 tritt sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Daniel Zbinden als Klavierduo auf.

Fabian Müller komponierte für das Klavierduo «Zwölf klingende Bilder» (Melodrama von Tim Krohn) sowie ein Concertino für Cello, Klavier zu vier Händen und Streichorchester, welches mit dem Orchester der Vytautas-Magnus-Universität in Kaunas aufgeführt und mit dem Kamerorchester Klaipėda eingespielt wurde. 

Aufnahmen mit Vilma Zbinden werden regelmässig im Litauischen Radio und Fernsehen, auf Radio Swiss Classic, BBC sowie norwegischen und ungarischen Radiostationen gesendet. Von ihr gibt es auch CDs mit Kammermusik und Werken für Klavierduo.

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Fabian Müller, Moderation, "Nachschlag"-Bratsche

 

Im Anschluss an seine Celloausbildung am Zürcher Konservatorium studierte er Komposition in Zürich und den USA. Seine Werke wurden durch grosse Musiker unserer Zeit, wie David Zinman, Andris Nelsons, Steven Isserlis u.v.a. uraufgeführt und erklangen in den renommierten Sälen der Welt.

 

Seine in der Saison 2020/21 uraufgeführte und im Auftrag der Theater Biel-Solothurn geschrieben Oper "EIGER" wurde von Publikum und Presse enthusiastisch aufgenommen („Ein helvetisches Meisterwerk“ Luzerner Zeitung - "...ein mitreissender Abend für alle Sinne.» Der Bund. „Das Drama am Berg geht unter die Haut.“ Bieler Tagblatt). Der Erfolg von EIGER führte zu einem weiteren Auftrag für eine Familienoper ebenfalls nach einem Libretto von Tim Krohn. Diese Oper feiert Premiere im Winter 23/24 in Biel und Solothurn.

 

Die Musik zum Film «A Letter to A'ma» von Hui-Ling Chen gewann 2021 zwei Preise für die beste Filmmusik an den Internationalen Independent Filmfestivals «Les Rimbauds du Cinema» und «SMR13» in Frankreich.

Nebst seiner Komponistenlaufbahn befasst er sich seit seiner Kindheit mit Schweizer Volksmusik und gilt als einer der massgebenden Vordenker und Erneuerer. Während zehn Jahren (1991 bis 2002) arbeitete er an der Herausgabe der Hanny-Christen-Sammlung. Er war Gründer und Leiter (1990-2006) des Mülirad-Verlages und initiierte das «Haus der Volksmusik» in Altdorf. Fabian Müller wurde 2012 mit dem Kunstpreis Zollikon ausgezeichnet und 2016 mit dem «Schweizer Musikpreis» des Bundesamtes für Kultur BAK. mehr

10. April 2026
 10. April 2026 «Vom hohen Ross» – Ernstes & weniger Ernstes rund um die "Ernste Musik" 
11. April 2026
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Stephanie Szanto, Mezzo-Sopran

 

Die Schweizer Mezzosopranistin Stephanie Szanto ist in Konzert, Lied und Oper tätig. 2018 debütierte sie am Luzerner Theater und gastierte mit einer Solo-Oper am Kunsthaus Zürich. Engagements führten sie u. a. ans Theater St. Gallen, Stadttheater Bern/Bühnen Bern, Theater Biel-Solothurn, KKL Luzern, Kultur Casino Bern, Murten Classics, Castle Slovakia, Festival Weimar, in die Philharmonie Hradec Kralove und an die Victoria Hall Genf.

Sie studierte bei Elisabeth Glauser und vertiefte ihre Ausbildung bei Barbara Locher in Luzern; parallel dazu absolvierte sie Studien in Jazzgesang und Komposition. Sie ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe und Stipendien, darunter der Richard-Wagner-Gesellschaft. Am Luzerner Theater sang sie in der Oper Ansichten einer Reise sowie als „Hänsel“ in Humperdincks Hänsel und Gretel. An der Oper Biel/Solothurn war sie als „Oreste“ in Offenbachs La Belle Hélène zu hören. Am Kunsthaus Zürich trat sie zudem in Cally Spooners Solo-Oper Proofing Evidence auf.

Beim Murtenclassics Festival 2018 sang sie Leontine in Vaudeville für Leontine und die Dritte Dame in Die Zauberflöte. 2020 debütierte sie am Theater St. Gallen in About Love and Violence. Auch im Konzert- und Liedbereich ist sie eine vielgefragte Solistin; ihr erstes Liedalbum mit Simon Bucher erhielt internationale Anerkennung, und mehrere ihrer Projekte wurden von SWR, WDR und SRF ausgestrahlt. In der Saison 2022/2023 ist sie am Stadttheater Bern/Bühnen Bern im Ballett The Loss of Nature zu erleben.

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Simon Bucher, Klavier

 

Der Schweizer Pianist Simon Bucher ist international als Solist, Improvisator, Kammermusiker und Liedbegleiter gefragt. Er trat u. a. im Centre Pompidou Paris, KKL Luzern, der Tonhalle Zürich, am MoMA New York, am Art Institute Chicago sowie bei Festivals wie dem Klavierfestival Ruhr, Carinthischer Sommer, Murten Classics und dem GAIA Musikfestival auf. Presse und Publikum loben sein kraftvolles wie sensibles Spiel.

Nach dem Studium an der HKB und Meisterkursen u. a. bei Ruben Lifschitz und Irwin Gage gewann er den Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerb sowie den Preis des Schweizerischen Tonkünstlervereins. Er war TEDx-Speaker, künstlerischer Leiter der Reihe „Das Lied – Liedrezitale Bern“ und Dozent an der HKB.

Seine Vielseitigkeit zeigt sich in Kammermusikprojekten, Kooperationen mit Tanz und Visual Art sowie improvisierten Solorezitalen. Mit der Mezzosopranistin Stephanie Szanto gründete er das Duo „The High Horse“; das gefeierte Album Best of Worst Vol. 1 erschien 2019. Für Performances von Alexandra Bachzetsis schuf er gemeinsam mit Mischa Cheung die Musik für das MoMA New York (2016) und das Art Institute Chicago (2019). mehr

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Pi-Chin Chien, Violoncello

 

Als international gefragte Solistin und Kammermusikerin konzertierte Pi-Chin Chien auf den großen Bühnen der Welt, wie der Carnegie Hall und dem Lincoln Center in New York, der Berliner Philharmonie und dem Konzerthaus Berlin oder der Tonhalle Zürich. Als Solistin erschienen CDs mit David Zinman, Ruben Gazarian und Wen-Pin Chien, dem Philharmonia Orchestra London oder Zürcher Kammerorchester. Grossen Erfolg feierte sie 2015 mit ihrem Album «Taiwan Rhapsody» (Sony Classical), begleitet vom Royal Philharmonic Orchestra, London. Sie spielte zu Ehren von Richard von Weizsäcker anlässlich der Verleihung der Kaiser-Otto-Medaille, sowie 2016 bereits zum zweiten Mal auf Einladung des Präsidenten von Taiwan in der Reihe der renommierten Präsidentenpalast-Konzerte. Geboren in Taiwan studierte sie in Zürich, Luzern und Prag bei Markus Stocker, Claude Starck, Marek Jerie und Stanislav Apolin und schloss mit dem Solistendiplom «mit Auszeichnung» ab. Sie erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen bei internationalen und nationalen Wettbewerben. Pi-Chin Chien ist Gründerin und künstlerische Leiterin der «Swiss Music Night» in Taiwan, des «Taiwan International Cello Festival» TWICF und des «Confluence» Musikfestes in Zürich. mehr

 11. April 2026 «Zwischen Orient und Okzident» – Schaghajegh Nosrati &   Misagh Joolaee 
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Misagh Joolaee, Kamancheh

Misagh Joolaee, 1983 in Mashhad geboren und in Mazandaran aufgewachsen, begann mit acht Jahren Violine zu spielen und erlernte innerhalb von fünf Jahren das persisch-klassische Radif. Mit 13 gewann er den ersten Preis beim renommierten Fajr Music Festival. Neben Violine und Klavier studierte er Setar, Tar und intensiv Kamancheh.

2009 gründete er das Ensemble Aavaan und gewann mit ihm den Wettbewerb Creole – Global Music. Von 2011 bis 2014 lehrte er an der Universität Hildesheim. Als Kamancheh-Solist trat er u. a. mit dem Staatsorchester Braunschweig, Cappella Amsterdam und beim Schleswig-Holstein Festival auf.

2021 gründete er das Joolaee Trio (mit Schaghajegh Nosrati und Sebastian Flaig), das bei führenden Festivals wie dem Heidelberger Frühling und der Pierre Boulez Saal Berlin gastierte. Ihr Debütalbum Morgenwind (2024) erhielt 2025 den Preis der deutschen Schallplattenkritik.

Auch seine Soloalben Ferne (2020), Unknown Nearness (2021) und Qanat (2022) wurden jeweils mit diesem Preis ausgezeichnet.

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Schaghajegh Nosrati, Klavier

 

Schaghajegh Nosrati, 1989 in Bochum geboren, gilt als herausragende Bach-Interpretin und vielseitige Pianistin. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie 2014 als Preisträgerin des Leipziger Bachwettbewerbs und durch ihre enge Zusammenarbeit mit Sir András Schiff, der die „Klarheit, Reinheit und Reife“ ihres Spiels hervorhebt.

Sie gastierte u.a. in der Berliner Philharmonie, Carnegie Hall New York, Wigmore Hall London, Lucerne Festival, Tonhalle Zürich, Palau de la Música Barcelona sowie beim Klavier-Festival Ruhr. In der Saison 2022/23 war sie „Artist in Residence“ im Beethovenhaus Bonn. Konzertengagements führten sie zudem zu Orchestern wie den Bochumer Symphonikern, den Bremer Philharmonikern und dem Festivalorchester Bach Montréal.

Ihre Diskographie umfasst acht CDs mit Werken von Bach, Haydn, Alkan und Rubinstein. Das „Wohltemperierte Clavier, Buch 1“ (CAvi, 2022) wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet, ebenso die Kammermusik-CD Morgenwind mit dem von ihr gegründeten Joolaee Trio, das klassische und Weltmusik verbindet.

Neben ihrer Konzerttätigkeit ist Nosrati seit 2020 Assistentin von Sir András Schiff an der Barenboim-Said-Akademie Berlin.

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