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 11. Mai 2019 
 Haydn, Kodály & Söndörgö 
 Schmelztiegel der 
 Kulturen 

​Das Konzert  beginnt mit einem der schönsten Werke von Joseph Haydn, dem «Kaiserquartett». Es gehört zu Haydns bedeutendem Streichquartett-Zyklus op 76, in Auftrag gegeben vom ungarischen Grafen Erdödy. Seinen Übernamen erhielt es durch die Variationen im zweiten Satz über Haydns Kaiserhymne «Gott erhalte Franz den Kaiser». Offensichtlich hat sich Haydn von einem kroatischen Volkslied inspirieren lassen, das bei Kroaten im Burgenland unter dem Titel «Stal se jesem» («Ich bin aufgestanden») bekannt ist. Die Volksgruppe der Burgenlandkroaten, der Gradiscanski Hrvati, wurde im 16. Jahrhundert im Gebiet des heutigen Burgenlandes angesiedelt. In dieser multiethnischen Gegend lebte Haydn einen Grossteil seines Lebens.

 

Anschliessend dann das wunderbare zweite Streichquartett des ungarischen Komponisten und Volksmusikforschers Zoltán Kodály, das ungarische Volksmusik  kunstvoll verarbeitet, ebenfalls gespielt vom jungen preisgekrönten Pacific Quartet Vienna.

 

Der wunderbare Klang der Tambura und die Tänze von Söndörgö lassen niemanden unberührt. Es sind die temperamentvollen Tanz-Rhythmen, mit denen die kroatische Minderheit Ungarns jedes Familienfest zum Kochen bringt. Die Brüder Eredics und deren Cousin, die aus einem kleinen Dorf an der Donau in der Nähe von Budapest stammen, bilden eine der derzeit interessantesten Musikgruppen Ungarns. «Diese Musik ist unsere Muttersprache», bekennen die Musiker von Söndörgö unisono. Und wie authentisch, feurig und stets mitreissend man diese Muttersprache beherrscht, bestätigte nicht zuletzt der völlig begeisterte Kritiker des englischen «Guardian»: «Söndörgö ist eine Weltklasse-Band!» Im Gegensatz zur Geige, die in der traditionellen ungarischen Volksmusik den Ton angibt, steht die mandolinenähnliche Tambura im Mittelpunkt. Und diesen kleinen, handlichen Mehrsaiter hat Söndörgö fulminant zu neuem Leben erweckt. Dies belegen die weltweiten Jubelstürme, die sie damit inzwischen bei bedeutenden Weltmusik-Festivals wie dem Womex oder in edlen Konzertsälen wie in der Londoner Queen Elizabeth Hall ausgelöst hat.

Programm:

19 - 19:45 Uhr

Streichquartette von Joseph Haydn («Kaiserquartett» op 76) und Zoltán Kodály (Streichquartett Nr. 2) mit dem preisgekrönten Pacific Quartet Vienna: Yuta Takase und Eszther Major – Violinen; Chin-Ting Huang – Viola; Sarah Weilenmann – Violoncello

20 - 20:45 Uhr

Klassische Werke im Volkston und Volksmusik aus der Grenzregion von Kroatien und Ungarn Söndörgö: Áron Eredics – Gesang, Tambura, Perkussion, Benjamin Eredics – Gesang, Trompete, Tambura, Dávid Eredics – Gesang, Flöte, Klarinette, Tambura, Salamon Eredics – Akkordeon, Flöte, Tambura, Attila Buzás –Gesang, Tambura, Perkussion

21 - 21:45 Uhr

Mitreissende Volksmusik aus der Grenzregion von Kroatien und Ungarn Söndörgö

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